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Holzheizkessel

Allgemein

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt führt zur steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen.
Die Verbrennung von Holz als nachwachsendem Rohstoff in modernen Festbrennstoffkesseln erlangt dabei wachsende Bedeutung. Holz als nachwachsender Rohstoff verbrennt CO2-neutral und bietet eine interessante Alternative zu fossilen Brennstoffen.
Ein Holzkessel erbringt seine Nennleistung im Gegensatz zu Öl- oder Gaskesseln nicht 24 Stunden pro Tag. Eine Holzfüllung reicht je nach Holzart 3 – 4 Stunden bei voller Leistung.
In der Praxis wird aber nicht so kontinuierlich geheizt und in der Nacht oder bei Abwesenheit geht das Feuer ganz aus. Während dieser Fehlzeiten übernimmt ein Pufferspeicher die Wärmeversorgung des Hauses. Der Pufferspeicher muss aber stets nachgeladen werden, wenn der Holzkessel brennt. Der Holzkessel muss dann zusätzlich zum Wärmebedarf des Hauses den Pufferspeicher wieder aufladen.
Der Wärmebedarf des Hauses wird nach den ganz kalten Tagen des Winters berechnet, die nur etwa zehnmal vorkommen. Wenn an diesen 10 Tagen bewusster und länger geheizt wird, kann die Kesselgröße auf 130% bis 150% festgelegt werden. Ein Haus mit 18 kW Wärmebedarf sollte mit einem 25 kW Kessel ausgestattet werden.

Was spricht überhaupt für das Heizen mit Holz?

  • Holz ist der erste und älteste Brennstoff der Welt. Es ist ein krisensicherer Brennstoff, den es wahrscheinlich auch dann noch geben wird, wenn alle anderen Energien (Öl, Gas, Uran) aufgebraucht sind bzw. nicht mehr verwendet werden.
  • Holz ist der einzige Brennstoff, der in gewissem Umfang sehr häufig in der näheren Umgebung erhältlich ist. Er lässt sich selbständig zubereiten und macht damit unabhängig von externen Energie-Lieferanten.
  • Holz besitzt keinen einheitlichen Heizwert, bedingt durch die Vielzahl unterschiedlicher Holzarten. In der Regel lässt sich aber sagen, dass ein Kubikmeter Holz (20% Restfeuchte) den gleichen Heizwert wie 200 Liter Heizöl oder 200 Kubikmeter Erdgas besitzen.
  • Die Verbrennungsrückstände, d.h. die reine Holzasche ist mit einer Vielzahl von Mineralstoffen versehen, u.a. Phosphor, Natrium, Calcium und Magnesium. Reine Holzasche eignet sich daher gut als Gartendünger. Man kann in diesem Zusammenhang schon fast von einer Recyclebarkeit des Rohstoffs Holz sprechen.
  • Beim Thema Recyclebarkeit ist der Umweltschutzgedanke natürlich nicht weit. Holz ist einer der schwefelärmsten Brennstoffe überhaupt und erzeugt daher auch kaum Schwefeldioxyd, welcher mit hauptverantwortlich für den sauren Regen gemacht wird.

Heizkesselanlagen

  Holzvergaseranlagen
In Zeiten ständig fortschreitenden Verbrauches an fossilen Energiereserven (wie Gas, Öl und Kohle), die mit stetigen Preissteigerungen einhergehen, gewinnen gerade in ländlichen Gebieten Holzvergaseranlagen immer mehr an Bedeutung.
Holz als Brennstoff wird wieder häufiger verwendet, weil man damit unabhängiger ist und zudem eine sehr saubere Verbrennung erreicht (Umweltschonung). Diese geniale Technik honoriert der Staat mit Zuschüssen, wenn bestimmte Forderungen erfüllt werden.
Wir haben diese Technik für Sie in unserem Programm und beraten Sie gern.
     
  Kombinierte Holz-Öl-Anlagen
Dieser Heizkessel ist flexibel! Er besitzt zwei völlig von einander getrennte Brennkammern, in denen Koks, Kohle und Holz oder Heizöl, Erdgas und Flüssiggas zur Wärmeerzeugung verwendet werden können.
Ohne komplizierte Umschaltautomatik schaltet der Heizkessel nach Ausbrennen der festen Brennstoffe auf normalen Ölbetrieb um.
Diese Kessel mit dem integrierten Öl/Gaskessel erfüllen die schärfsten Umweltbestimmungen für sämtliche Brennstoffe und das mit garantierter maximaler Wirtschaftlichkeit.
     
  Pelletskessel
Der Pelletskessel entspricht in punkto Heizkomfort und Bedienungsfreundlichkeit praktisch Öl-/Gas-Heizsystemen – dank modulierender Leistungsanpassung, digitaler Regelung und modularem Aufbau.
Durch das stufenlose Saugzuggebläse wird ein modulierender Betrieb realisiert, dadurch ist eine optimale Anpassung an den momentanen Wärmebedarf möglich.
Die Pelletsbeschickung erfolgt vollautomatisch, die Heizflächen werden automatisch gereinigt.
Beste Verbrennungsergebnisse sorgen für extrem geringen Ascheanfall.

Holz und der Treibhauseffekt

Um diesen Satz zu erklären, muss man ein wenig in die Tiefe gehen.
Bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen, dazu gehören Kohle, Erdöl, Erdgas, aber auch Biomasse wie Holz und Stroh, entsteht Kohlendioxyd (CO2). Dieses unsichtbare Gas ist zusammen mit anderen Spurengasen Bestandteil der Erdatmosphäre und sorgt dafür, dass der größte Teil der von der Erde ausgehenden Wärmestrahlung zur Erde zurück reflektiert wird. Die Wärmestrahlung der Erde entsteht durch die Umwandlung von kurzwelligem Sonnenlicht in langwellige Wärmestrahlung.
Durch diesen Vorgang erwärmen sich die unteren Luftschichten und der Erdboden auf durchschnittlich 15° C, wodurch die Erde überhaupt erst bewohnbar wird (natürlicher Treibhauseffekt). Wird aber durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr CO2 erzeugt als durch das Pflanzenwachstum und die Ozeane aufgenommen werden kann, wie es z.Z. der Fall ist, führt das zu einem zusätzlichen Treibhauseffekt. Dadurch heizt sich die Erde mit unabsehbaren Folgen für das Erdklima und die Umwelt weiter auf.